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Cockpit-relaunch

Nachdem ich das Cockpit als renovierungsbedürftig eingestuft hatte, begann ich es zu demontieren. Das Instrumenten-, und Schaltergehäuse besteht aus einer Art Presspappe, mit Leder überzogen. So weit so gut, wenn der Vorbesitzer doch nur Lederfarbe statt augenscheinlich Binderfarbe zum nachstreichen genommen hätte.

Nun, ich war es ja schon gewöhnt, daher dachte ich mir:

Mach's zu Deinem Projekt!

Der Ausbau war ganz einfach. Nur eine Schraube, die die Amerikaner (Heimatwerft) bei der Konstruktion der Seitenverkleidung sicher übersehen haben versteckt sich hinter selbiger. Und für diese eine Schraube die ganze Seitenverkleidung zu demontieren stünde in keinem Verhältnis, dachte ich mir. Da man sie nicht sehen kann und das Cockpit auch ohne diese eine Schraube auskommt, entfernte ich sie kurzer Hand mit einem Metallsägeblatt.

Nachdem ich das Cockpit ausgebaut hatte benötigte ich nicht weniger als einen Liter Verdünnung um die weiße Farbe zu entfernen. Dank des Auktionshauses konnte ich recht schnell entsprechende "graue Lederfarbe" zu einem günstigen Preis erwerben. Mittels einer Airbrush-Pistole und ein wenig Verdünnung konnte ich den neuen Lackauftrag sehr komfortabel durchführen. (Schicht für Schicht und nass in nass) Zum Schluss noch reichlich Imprägnier-Spray drüber... fertig.

Sieht gar nicht schlecht aus, finde ich.

Alle Hartkunststoffteile wurden penibel gereinigt und für den Zusammenbau mussten neue Edelstahlschrauben mit Rosetten her.

 

Auf jeden Fall ist der Unterschied doch deutlich. Ich habe dann noch alle weißen Schalter gegen schwarze getauscht, weil ich den Kontrast einfach besser finde. Auch das Lenkrad musste dringend getauscht werden.

Ich finde, es sieht ansprechender aus als vorher.

Die "Plicht" wie neu.

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